
E-E-A-T – Qualitätsverbesserung für Webseiten
E-E-A-T ist ein viersäuliges Konzept aus den Google Guidelines. Bereits seit 2014 gibt es das dreisäulige E-A-T, das für Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness steht. Im Jahr 2022 wurde es dann um ein E erweitert, denn seitdem spielt auch die Experience vermehrt eine Rolle.
Google zieht das Konzept zur Qualitätsbewertung von Webseiten heran. Es soll sicherstellen, dass die Inhalte auf einer Webseite von jemandem stammen, der das nötige Know-how und/oder persönliche Erfahrung hat – mit anderen Worten: von jemanden, der vertrauenswürdig und eine Autorität auf seinem Gebiet ist. Entsprechend fließt E-E-A-T indirekt in das Google-Ranking der Seite mit ein, indem die Gemeinsamkeiten solcher hochwertigen Seiten im Algorithmus integriert werden. Es ist zudem für Creators eine gute Orientierung, um die Qualität der eigenen Inhalte auszurichten.
E-E-A-T und KI
Seit März 2025 spielt es für die KI-Übersicht noch einmal eine besondere Rolle und ist spätestens seitdem wieder vermehrt Thema, wenn es darum geht, die ominösen Google-Algorithmen zu verstehen. In Zeiten von AI-Slops ist es umso wichtiger, echte menschliche Expertise aus dem Netz herauszufiltern, denn immer häufiger erscheinen KI-Übersichten in den Suchanfragen. Ihr Ziel ist es, möglichst relevante Informationen zur Verfügung zu stellen. Inhalte, die den E-E-A-T-Standards entsprechen, werden dabei bevorzugt, was unter anderem auch die berüchtigten KI-Halluzinationen eindämmen soll.
Neben KI gibt es aber noch weitere Stellen, an denen E-E-A-T besonders relevant ist: immer dann, wenn es um YMYL geht. Was wie ein Name aus einem Fantasy-Roman aussieht, ist ein Akronym für „Your Money, Your Life“ und meint Themen, für die Vertrauenswürdigkeit und Expertise unerlässlich sind, wie beispielsweise Finanzen, Gesundheit oder Recht.
Wie integriert man E-E-A-T?
Die vier Säulen Expertise, Experience, Authoritativeness und Trustworthiness haben eines gemeinsam: sie zielen auf den User ab. Er sucht nach relevanten Inhalten, auf die er sich verlassen kann und die ihm liefern, was er braucht. Mit anderen Worten: Bei der Erstellung des Inhalts sollte man sich in die Nutzer hineinversetzen und ihre Suchintentionen verstehen. Entsprechend beantworten die Inhalte schnell und eindeutig die Fragen der Nutzer, darüber hinaus muss die Seite einfach zu navigieren sein. Dabei ist es sinnvoll, verschiedene Content-Formate abzuwechseln, wie beispielsweise Text, Videos und Grafiken.
Themenabdeckung und Formate sind aber nur ein Teil hochwertigen Contents. Der Inhalt selbst muss qualitativ aufbereitet sein, das heißt aktuell, gut recherchiert, korrekt und mit eigener Erfahrung oder Forschung unterfüttert. Dazu gehört, ihn auch immer mal wieder upzudaten, wenn Informationen veraltet sind oder neue hinzukommen. Das bietet nicht nur den meisten Mehrwert für den Leser, sondern sorgt auch dafür, dass man bei Google und in der KI-Übersicht bevorzugt angezeigt wird. Veraltete und lückenhafte Inhalte lassen schnell den Eindruck entstehen, dass die Seite vernachlässigt wird.
Social Media und Referenzen als Ranking-Faktoren
Neben der Webseite sollte man außerdem alle weiteren Profile im Netz pflegen und sich dort entsprechend positionieren. Plattformen wie LinkedIn, YouTube und Instagram werden immer häufiger von Google und KIs als Quellen herangezogen, auf deren Basis sie die Suchergebnisse bewerten. Hier gelten ähnliche Regeln wie für die Webseite: regelmäßig posten und dabei einen Mehrwert liefern.
Außerdem: Nicht nur die Beiträge, die man (über sich) selbst im Netz erstellt, sind relevant. Um als Autorität wahrgenommen zu werden, ist vor allem entscheidend, was andere Quellen über einen sagen beziehungsweise ob andere einem eine Bühne bieten. Dazu gehören Kundenbewertungen oder Gastbeiträge. Je mehr es davon gibt, umso höher stufen Google und KIs die Glaubwürdigkeit ein. Hilfreich ist hier daher, gezielte Kooperationen anzubahnen.
Keine Scheu vor Detailarbeit
KIs denken vernetzt und in Zusammenhängen. Je ausführlicher man daher sein Expertenthema behandelt, umso besser. Das heißt: Weg von ausschließlicher Keyword-Fokussierung hin zu ganzheitlicher Themenabdeckung – je detaillierter, umso besser. Von generellen Fragen und Einführungen ins Thema kann man sich immer weiter hinunterhangeln zu spezifischeren Aspekten und Informationen. Das hat auch den Vorteil, dass man den Nutzern zusätzlichen Mehrwert über die Suchanfrage hinaus bietet und damit wiederum seine Expertise deutlich zeigt.
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